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Hilfsmittel-Memory: Was ein Zollstock alles kann…

Hilfsmittel-Memory

Wie kann man Nichtbetroffenen den Alltag mit einer rheumatischen Erkrankung spielerisch vermitteln? Eine Betroffene hatte eine Idee.

Griffverdickungen, Knöpfhilfe, Greifzange: Utensilien, die für Rheumabetroffene im Haushalt selbstverständlich sind, lassen andere Menschen mit Fragezeichen in den Augen davorstehen. Ja, was für uns Alltag ist, kann manch einen ins Rätseln bringen. So machte sich Denise Schäfer von der Selbsthilfegemeinschaft Kassel Gedanken darüber und fragte sich: „Wie können wir Nicht-rheumatikern unsere wunderbaren Hilfsmittel vertraut machen und die Handhabung schnell und einfach erklären?“

Memory, ja, das ist es! Spielen und Lernen in einem Gesellschaftsspiel, das sich bekanntlich für Menschen zwischen drei und 120 Jahren eignet – wunderbar! Gedacht, getan: Denise Schäfer machte sich ans Werk und gestaltete in mühseliger Handarbeit mit viel Freude ein  „Hilfsmittel-Memory“.

Spielanleitung

Zubehör: Laminierte Bilder der Hilfsmittel; laminierte Bilder mit der Verwendung des Hilfsmittels beziehungsweise der Darstellung der Handhabung. Alle Bilder werden sichtbar auf einem Tisch ausgebreitet und die Hilfsmittel auf dem Tisch aufgestellt beziehungsweise ausgelegt. Anschließend ordnen Sie die passenden Bilder dem entsprechenden Hilfsmittel und der entsprechenden Beschreibung der Handhabung zu. Bei richtiger Zuordnung kann das Hilfsmittel im Selbstversuch ausprobiert werden. Aus unserer Erfahrung ist es besonders spannend für die Besucher und Pressevertreter, unsere Hilfsmittel selbst anzufassen und auszuprobieren.

So kommen sie ins praktische Erleben und können etwas mehr nachempfinden, wie wertvoll unsere kleinen Helfer für uns sind. Daher empfehlen wir, die Hilfsmittel und die entsprechenden Dinge für den gedachten Einsatz des Hilfsmittels bei Terminen immer dabeizuhaben. Auf unseren Veranstaltungen werden wir sehr oft gefragt, wo es die Hilfsmittel zu kaufen gibt. Dazu haben
wir begonnen, eine Liste der möglichen Anbieter zu erstellen, die wir den Interessierten empfehlen. Wer daran Interesse hat, darf sich gern bei uns melden. Ebenso freuen wir uns über Tipps und Anregungen zur Verbesserung oder Erweiterung. Wir wünschen allen Interessierten, Neugierigen und erfahrenen Nutzern der Hilfsmittel viel Spaß beim Spielen.

Text: Dana Wilhelm ist Ausschussmitglied bei Eltern rheumakranker Kinder und Jugendlicher; Ideen und Foto: Denise Schäfer engagiert sich ehrenamtlich bei der Rheuma-Liga Kassel.